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mosaikschule
Förderschule für geistige Entwicklung

Die Schulsozialarbeit an der Mosaikschule ist eine Einrichtung des Caritasverbands Düsseldorf. Sie gehört zum Fachgebiet Jugendhilfe.

Besetzt ist sie mit der Diplom-Sozialpädagogin Frau Gabriele Lüke und Diplom-Sozialarbeiterin Frau Patricia Peter.

 Diplom-Sozialpädagogin Gebriele Lueke            Patricia Peter

  Frau Lüke                  Frau Peter

 

Das Büro der Schulsozialarbeiterinnen ist in der Regel zu folgenden
Zeiten besetzt:

Mo 7.45 -15.15 Uhr
Di  7.45 - 15.15 Uhr
Mi 7.45 - 15.15 Uhr
Do 7.45 - 15.15 Uhr
Fr 7.45 - 10.30 Uhr

Termine außerhalb dieser Zeiten sind in Einzelfällen und nach vorheriger
Vereinbarung möglich

 

Telefon: 0211 / 75 84 94 89

Email: gabriele.lueke@caritas-duesseldorf.de

   patricia.peter@caritas-duesseldorf.de

 

Arbeitsfelder der Schulsozialarbeit an der Mosaikschule

Die drei wesentlichen Arbeitsfelder der Schulsozialarbeit sind Prävention, Intervention und Vernetzung.

Prävention

·         Sozialpädagogische Begleitung einzelner Schülerinnen und Schüler

·         Sozialpädagogische Gruppenangebote. 

·         Elternarbeit. Vorbereitung und Mitgestaltung von Themenrunden. Mitwirkung bei Schulveranstaltungen. Teilnahme an Elternabenden und Elternsprechtagen.

·         Regelmäßige Elternfrühstücke und Elternseminare  z. B. zum Thema Behindertenrecht, Pubertät u. a.

·         Beratung von Lehrpersonen bei konkreten Fragestellungen im Hinblick auf die Schülerinnen und Schüler und deren Familien; Planung und Durchführung von pädagogischen Angeboten

Intervention 

·         Einzelberatung in Konflikt- und Krisensituationen (Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte)

·         Elternarbeit (Unterstützung bei Behördengängen, Arztbesuchen, Hausbesuche, Beratung, Einzelgespräche und evtl. Einbeziehung von Jugendamt und Therapeuten, Begleitung bei Gesprächen mit Lehrpersonen, Beratung bei der Bewältigung der Erziehungsaufgaben, Beratung bei der Krisenbewältigung, ausgelöst durch ein Kind mit Behinderung)

Vernetzung

Vernetzung hat für die Schulsozialarbeit an der   Mosaikschule mehrere Sinnbezüge:

Vernetzung bedeutet im sonderpädagogischen Umfeld immer auch Kooperation und Integrationsarbeit (Beispiel: der Sportverein Benrath, die Gesamtschule in der Nachbarschaft…).  Auf diese Weise unterstützt die Schulsozialarbeit die Schule in der Umsetzung des Leitbildes: „Selbstverwirklichung in sozialer Integration“.

 

Kooperationspartner

Eine Aufzählung aktueller Kooperationspartner soll die Breite des Arbeitsfeldes „Schulsozialarbeit an der Mosaikschule“ veranschaulichen.

 Kooperation mit der Stadt Düsseldorf:

Amt für soziale Sicherung und Integration / Bezirkssozialdienste der Stadt Düsseldorf /  Fachstelle Gewaltprävention der Stadt Düsseldorf / Gesundheitsamt / Jugendamt Düsseldorf, Abt. Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung  

 Kooperation mit Institutionen, u. a. der Jugendhilfe:

Kaiserswerther Diakonie / ISB / Heime sowie Wohngruppen / Beratungsstelle „Gewalt in Familien / Kinderpflegedienst (SKFM) / Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbands Düsseldorf / AWO Auswege / Fachstelle „Mann o Mann“ des Caritasverbands / Migrationsdienst Caritasverband Düsseldorf / Stadtteilladen Wersten / Diakonie in Düsseldorf /Treffpunkt „mittendrin“ Garath / Pro Familia / Pro Mädchen / Esperanza SKFM (Sexualpädagogik) / Lebenshilfe / Autismus-Therapie-Zentrum Hilden / Integrationsfachdienst des Caritasverbands /

 

 Koordination von Hilfsangeboten anderer Institutionen

Da Schule im organisatorischen Zentrum der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen liegt, kann von hier aus auch die Jugendhilfe sinnvoll und effektiv organisiert und koordiniert werden.

Schwierigkeiten und Probleme der Schülerinnen und Schüler werden durch den täglichen Kontakt deutlich und können von dort aus zeitnah bearbeitet und Hilfe eingeleitet und koordiniert werden. Die Schulsozialarbeit kommt somit gemeinsam mit den Lehrkräften dem Erziehungsauftrag nach.

Konzeptionelle Grundlagen

Die Schulsozialarbeit sieht sich als Brücke und Kooperationsfeld zwischen Schule und Jugendhilfe. Sie richtet sich präventiv, unterstützend und krisenintervenierend an alle Schülerinnen und Schüler, an deren Eltern, Betreuerinnen und Betreuer in Wohnheimen sowie an die Lehrpersonen. Sie arbeitet in hohem Maße mit außerschulischen Institutionen zusammen.

Schulsozialarbeit arbeitet in dem System Schule und hat dort ihren festen Arbeitsplatz.

Grundvoraussetzung für eine gelingende Schulsozialarbeit ist eine enge und auf Gleichwertigkeit und Eigenständigkeit basierende Kooperation zwischen Lehrkräften und Schulsozialarbeiterin.

 

Definition und Ziele

„Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und / oder sozialen Problemen zu fördern. Dazu adaptiert Schulsozialarbeit Methoden und Grundsätze der Sozialen Arbeit auf das System Schule.“ (Drilling 2001, 35 / Hervorhebungen durch Mosaikschule)

 Stichwort: „begleiten“:

Der Prozess des Erwachsenwerdens bekommt durch eine geistige Behinderung besondere Akzente in den Bereichen „Identitätsbildung“ sowie „Integration in die Gesellschaft“.

 Stichwort „befriedigenden Lebensbewältigung“:

Schulsozialarbeit unterstützt an den Stellen, an denen der Prozess zu einer befriedigenden Lebensbewältigung ins Stocken gerät. Dies geschieht entweder direkt mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern, deren Bezugspersonen oder auch in der Beratung der Lehrkräfte. Die Lehrkräfte werden aktiv im Unterricht und im persönlichen Austausch bei ihrem Erziehungsauftrag unterstützt.

 Stichwort „Soziale Arbeit (im) System Schule“:

Schule ist nach dem Elternhaus die zweitwichtigste Lebenswelt der Kinder und Jugendliche. Hier fallen Probleme auf und hier können Lösungswege erarbeitet und begleitet werden. An den Grenzen von Profession und Auftrag der Lehrerschaft setzt die Schulsozialarbeit im Sinne einer multiprofessionellen Kooperation ein.